34 Grad Hitze! Wo ist das schönste Platzerl wenn man nicht gerade an einem See oder am Meer liegt? Richtig, im Dominikanerinnen-Kloster in Bad Wörishofen. Die Kühle dort begrüßten nicht nur die zahlreichen Gäste des Tiramisu-Konzertes im Festsaal sondern natürlich auch die drei Sängerinnen Sybille Dörner (Alt), Mezzo-Sopranistin Sissi Eichhorn-Schleinkopfer und Sopranistin Gudrun Karlstetter. Sie ließen verschiedenste Liebeslieder in unterschiedlichen Sprachen und Lebenssituationen erklingen. Das Vokal-Ensemble begeistere bem weltbekannten Swing-Klassiker „Bei mir bist du schön“ ebenso wie mit dem Schlagern „Ach Egon“ oder „Sag nicht immer Dicke zu mir“. Ein Gast in der ersten Reihe ging besonders beglückt nach Hause, vor ihm war Gudrun Karlstetter gar auf die Knie gefallen. Danke für dieses köstliche Nachmittagskonzert zugunsten des Mehrgenerationenhauses.
Die malerische, sorgfältig restaurierte, ehemalige Reichsstadt im Allgäu mit einer Vielzahl historischer Gebäude und einem der schönsten Straßenzüge Süddeutschlands hätte sich den MGH-Ausflüglern nicht besser präsentieren können. Einige der 25 Steinbrunnen, gusseiserne Brunnen und pfiffige Figurenbrunnen präsentierte die kundige Stadtführerin den Interessanten näher und erzählte launige Geschichten rund um die Geschichte Wangens. Natürlich durfte abschließend ein Leberkäse mit Seele bei der Bäckerei Fidelis nicht fehlen. Ein gelungener Busausflug!
Der Betrieb im neuen Mehrgenerationenhaus im Münchner Haus in der Fidel-Kreuzer-Straße 4 läuft. „Wir fühlen uns in den hellen Räumlichkeiten sehr wohl“, bilanziert nach zwei Wochen das MGH-Team und freut sich alle Stammgäste wieder begrüßen zu können. Ob die zahlreichen Schafkopfspieler, die Damen der Sitzgymnastik, die Veehharfenspieler, die Gospel- und Mantrasinger und die Konversations-Gruppen in vier Fremdsprachen sowie die Besucher des Spielenachmittags haben sich schnell eingewöhnt und kommen wieder gerne ins MGH. Ein gutes Miteinander und Füreinander ist der Leitspruch des Hauses und Koordinatorin Barbara Knoll plant auch bereits einige neue Veranstaltungen.
Es ist geschafft, die letzte Ladung geht ins Münchner Haus, unserem neuen Domizil. Am kommenden Montag und Dienstag wird die Küche eingebaut und am Donnerstag kommen die neuen Tische und Stühle. Mit der Stuhlgymnastik am Montag, 4. Mai, läuft um 10 Uhr das Kursprogramm in den neuen Räumlichkeiten in der Fidel-Kreuzer-Straße wieder an. Wir freuen uns!
Zum letzten Mal war der Kasperl im MehrGenerationenHaus im Kloster in Bad Wörishofen zu Gast. Koordinatorin Barbara Knoll dankte der rührigen Spielgruppe für ihren 16-jährigen, ehrenamtlichen Einsatz zugunsten des MGH. Jetzt zieht der Kasperl mit dem MehrGenerationenHaus um ins Münchner Haus in der Fidel-Kreuzer-Str. 4. Dort heißt es dann ab September wieder "Kinder, seid ihr alle da?"
Das Benefizkonzert des Allschlaraffischen Symphonie-Orchester zugunsten unseres Mehrgenerationenhauses in Bad Wörishofen riss das Publikum im Kursaal zu Begeisterungsstürmen hin. Ob Symphonien von Franz Schubert oder Georges Bizet, Filmmusiken oder Polkas sowie Walzer - schon die Programmauswahl war außergewöhnlich. Das seit über 40 Jahren bestehende Orchester konzertierte mit großer Spielfreude und Können, abwechselnd dirigiert von Venelin Filipov aus Garmisch-Partenkirchen und Bernd Fugelsang aus Düsseldorf. Schöner kann man in den Sonntag nicht einstimmen. Wir bedanken uns für das herausragende Engagement bei allen Mitwirkenden, „vergelt‘s Gott“!
Die Eröffnungsbusfahrt ins Jahr 2026 führte die Teilnehmer des Mehrgenerationenhauses ins Carl Orff Museum nach Diessen an den Ammersee. Die Gruppe bekam eine sehr liebevoll gestaltete Führung durchs Haus und lernte so Carl Orffs Leben und Werk näher kennen. An einem Telefon konnte man sogar Michael Jackson Stimme hören, wie er anfragte ob er ein Werk Orffs verwenden dürfe. Leider blieb der Bus bei der Heimfahrt am Straßenrand im tiefen Schnee stecken. Wir hatten aber viel Glück im Unglück, niemand wurde verletzt und in einer nahen Flüchtlingsunterkunft fanden alle eine warme Unterkunft bis ein Ersatzbus die Ausflügler zurück nach Bad Wörishofen bringen konnte. Herzlichen Dank an alle Helfer allen voran die Diessener Feuerwehr und die Ukrainer. Ihre Gastfreundschaft war einmalig!
Dank der Nachbarschafts- und des Seniorenhilfevereins, der Ambulanten Krankenpflege sowie des Mehrgenerationenhauses ging auch heuer wieder die Post ab beim Seniorenball im Kurhaus. Die Vereine waren als Veranstalter eingesprungen, da die Stadt Bad Wörishofen heuer keine freien Mittel mehr aufbringen konnte die die beliebte Veranstaltung. Rund 400 Seniorinnen und Senioren schwangen dann rege das Tanzbein und klatschten begeistert bei den Einlagen der Kneippilonia, der Tanzgruppen des Stamm-Kneipp-Vereins sowie des TSC 71 Bad Wörishofen. Für beste Stimmung sorgte Kersten Neudel und ein großes Dankeschön geht abschließend auch an die Sponsoren alles voran Hans Kania, der die Saalmiete übernommen hatte.
Beim beliebten Faschingskonzert der Mindel Harmonists im vollbesetzten Festsaal des Dominikanerinnenklosters sorgten die fünf Gentlemen in Frack und Zylinder mit ihrem charmanten Engel am Flügel wieder für gute Laune und beste Stimmung. In ausgewogener Klangharmonie, netten szenischen Ausschmückungen der Lieder sowie mit einer großen Portion Selbstironie brachten sie das Publikum immer wieder zum Schmunzeln und Lachen. Die drei Tenöre Gerhard Laxgang, Georg Steber und Thomas Loos, der Bariton Heinz Kößler, der Bass Günther Karlstetter sowie Gabriele Laxgang sind im ‘wahren Leben’ als Ärzte, Musiklehrer sowie in den Bereichen Physik und IT unterwegs. Mit großer Spielfreude interpretierten sie die Songs ihrer Vorbilder, der „Comedian Harmonists“, doch auch klassische Einlagen oder oberbayerische Gstanzl führten sie mit im Programm. Leider verletzte sich Georg Steber bei einer Tanzeinlage heftig, doch selbst die Schmerzen konnten seine Spielfreude nur bedingt zügeln. Sitzend auf einem Barhocker bekam er für seine Rumbaeinlage stehenden Applaus. Wir wünschen ihm baldige Besserung! Zum Abschluss erfüllten die Mindel Harmonists natürlich gerne auch den Publikumswunsch mit dem Lied „Mein kleiner grüner Kaktus“.
Faschingsstimmung verbreiteten diese Woche beim Seniorenkino-Nachmittag in Bad Wörishofen das Prinzenpaar und die Minigarde der "Türkheimer Wertachfunken". Schon beim Gardeeinmarsch klatschte das Publikum begeistert mit und trotz Platzmangel vor der Bühne tanzten die Mädchen mit ihrem Prinzenpaar einige tolle Showeinlagen. Auch der anschließend gezeigte Film „Liebe und Chansons“ nach einer wahren Geschichte fand die Zustimmung der Gäste. Vielen Dank auch an Rudolf Huber, der immer ein gutes Händchen bei der Auswahl der Filme zeigt.
Einen Querschnitt der Chormusik mit Höhepunkten weltlicher und geistiger Werke bot die Singgemeinschaft Schlingen unter der Leitung von Franz Burger beim Benefizkonzert für das Mehrgenerationenhaus im Festsaal des Dominikanerinnenklosters. „Es hat richtig Spaß gemacht hier zu singen“, brachte es eine Sängerin auf den Punkt und diese Fröhlichkeit sprang auch auf das Publikum über als alle bei einem Potpourri an deutschen Weihnachtsliedern mit einstimmten. Vielen Dank an die Sängerinnen und Sängern und natürlich an Franz Burger.
Rund 100 Personen erlebten im Festsaal des Dominikanerinnenklosters und anschließend in allen Zimmern des Mehrgenerationenhauses bei Kaffee und Kuchen eine Weihnachtsfeier mit einer frohen Botschaft. So spielte die MGH-Veehharfen-Gruppe ein letztes Mal unter der Leitung von Eva Netzband besinnliche Weihnachtslieder, die unter die Haut gingen und Thessy Glonner gab ihre selbst geschriebene Geschichte „Das goldene Telefon“ zum Besten. Das Gitarrenduo „Forever Blond“ unterhielt die Gäste mit schwungvollen überwiegend amerikanischen Songs und forderte zum Mitsingen auf. Als großes Weihnachtspräsent verkündete Barbara Knoll, dass das Mehrgenerationenhaus nächstes Frühjahr ins Münchner Haus umziehen wird. Dank an vielen Helfer bei dieser Weihnachtsfeier allen voran den fleißigen Bäckerinnen.
Viele Kinder, Erwachsene und Senioren haben auch heuer wieder dem Nikolauseinzug in der Kurstadt beigewohnt. Begleitet von zwei Jugendkapellen und flaniert von der Jugendfeuerwehr zog der Heilige Mann mit 13 Engelchen auf den Weihnachtsmarkt ein, wo ihn Bürgermeister Stefan Welzel begrüßte. Das Team des Mehrgenerationenhauses freut sich jedes Jahr die Veranstaltung auszurichten zu können und bedankt sich bei allen Spendern, die dies erst möglich machen. Natürlich geht der Dank auch an alle Mitwirkenden und die fleißigen Helfer im Hintergrund.
Wenn die MGHler den Teufel und die Diva treffen
„Toller Theaterabend“, „herausragende Dialoge und gute Auswahl der Knef-Chansons“, einmalig feinfühlige Live-Klavierbegleitung“ - so oder ähnlich lauteten die durchwegs positiven Kritiken der 50 MGHler, die das musikalische Kammerspiel „der Teufel und die Diva“ im Landestheater Schwaben besuchten. In einem unwirklichen Zwischenreich versucht der liebenswürdige Mephisto (Joscha Schönhaus) Hildegard Knef (Cindy Walther) kurz nach ihrem Tod in sein Reich zu locken. Dabei lässt er ihr Leben mit vielen Höhen und Tiefen Revue passieren. Die Diva begegnet dem Teufel charmant, widerspenstig, aber immer mit Haltung und Zigarette. Zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef eine gelungene Bühnenshow getragen durch die die musikalische Leitung und die Live-Pianobegleitung von Murat Parlok.
Sehr gut angenommen wurde die erste Mantra- und Gospel-Schnupperstunde im Mehrgenerationenhaus. Gizzi Besemer verstand es die Teilnehmer zu motivieren ohne Leistungsdruck mitzusingen. Ob beschwingte Gospels oder heilsame Mantras alle Teilnehmer waren begeistert und gingen beschwingt und mit einem Lächeln nach Hause. Die nächste Schnupperstunde findet am Sonntag, 7. Dezember, um 15.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus statt. Ab Januar findet das Mantra- und Gospelsingen dann einen festen Platz im MGH-Programm.
Auf großes Interesse stieß das Generationengespräch mit dem parteilosen Bürgermeisterkandidat Daniel Pflügl im Mehrgenerationenhaus. Er wird von den Parteien der CSU, der SPD, Bündnis 90/die Grünen und der Gruppierung Generation Fortschritt gemeinsam ins Rennen geschickt. Pflügl stellte allen voran die Konsolidierung des Haushaltes. Sein Herz schlage für Bad Wörishofen, doch nur gemeinsam mit allen könne es gelingen, die Kneippstadt wieder voranzubringen.
Eine japanische Forschergruppe war am 22. Oktober zu Besuch im MGH. Häuser dieser Art sollen sich auch in Japan etablieren und so mussten viele Fragen rund um das MGH beantwortet werden. Die Räume und der Garten wurden besichtigt und mit viel Interesse begutachtet.
Volles Haus beim Fairtrade-Frühstück im MGH
Über 40 Personen konnten sich an herbstlich gedeckte Tische setzen und in geselliger Runde frühstücken. Neben heimischen Produkten bot der Eine-Welt-Laden auch Säfte, Marmeladen, Honig und Kaffee sowie Tee aus fair gehandelten Waren des örtlichen Geschäftes an. MGH-Koordinatorin Barbara Knoll nahm auch Ausflugswünsche für‘s nächste Jahr entgegen. Dank an alle fleißigen Helfer an diesem Morgen.
Zeit zum Malen ist auch immer Zeit, die einem etwas zurückgibt! Das können auch die Teilnehmerinnen des Malwochenendes im MGH sagen. Kursleiterin Georgina Gartenbach vermittelte verschiedene Techniken des Acylmalens vom Blütentupfen mit Luftballons über, Strukturen aufbauen bis hin zum Malen mit Gräsern. Doch auch etwas Theorie in der Farbenlehre und wie man ein Bild aufbaut waren ihr wichtig. Stolz trugen die Teilnehmerinnen von 9 bis 79 Jahren ihre Werke nach Hause. Wir wünschen viel Spaß beim weiteren Ausprobieren!
„Am Ende eines Tages ist wichtig, dass ein schöner Moment dabei war, der Dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat!“ Beim „Ausflug ins Grüne“ zum Mostbauer nach Bad Waldsee hat die große MGH-Gruppe nicht nur gelächelt, sondern ausgiebig und oft gelacht bei vielen schönen Momenten. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die Oma sprich 1.Magd des Hauses, die das Mostbähnle durch die Gegend fuhr und alle in ihrer ganz eigenen Art über die biologische Landwirtschaft insbesondere ihren eigenen Bsuerngarten, die Streuobstwiesen und den Aroniaanbau aufklärte. Bei einer zünftigen Vesper untermalt von Akkordeon-Musik Klang ein rundum lustiger Nachmittag aus.
Alten Münchner Sagen auf der Spur war eine Gruppe des Mehrgenerationenhauses wieder einmal mit Koordinatorin Barbara Knoll. Da durfte Peter Fleckerl vom Rindermarkt ebenso wenig fehlen wie das Raffinessen-Sepperl oder der Lindwurm am Rathaus. Höhepunkt war aber der Teufelstritt im Dom. Dort fuhr die Gruppe auch mit dem neuen Lift hinauf auf den südlichen Turm, ein wunderbarer Rundblick über München entlohnte alle.
Mitgliederversammlung am 4. September 25 mit Neuwahlen. Langjährige Mitglieder wurden geehrt, ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ein Ausblick auf die Zukunft. Im Anschluss gab es ein schönes Beisammensein im Klostergang .
Einfach schee war‘s beim Open-Air-Konzert im Barockgarten beim Festspielhaus in Füssen! Danke Haindling!
Ein Heimspiel hatte Birgit Holetschek, ihr Mann Klaus war viele Jahre Bürgermeister in Bad Wörishofen und ist heute Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, bei ihrem Vortrag über Künstliche Intelligenz im Mehrgenerationenhaus. KI ist ihr Steckenpferd seit vielen Jahren und so war es für sie kein Problem über die Vor- und Nachteile Auskünfte zu erteilen, sondern eher die Frage im breiten Informationsspektrum „wo anfangen und wo aufhören“. Wir bedanken uns bei ihr und „Alexa“😜 für ihr ehrenamtliches Engagement der Wissensvermittlung. Das Interesse war so groß, dass einige Teilnehmer sogar am Gang Platz genommen hatten.
Auf großes Interesse stieß im Mehrgenerationenhaus die Buchvorstellung „Thomas Mann macht Ferien“, die Koordinatorin Barbara Knoll zusammengestellt hatte. Kleine Leseproben aus dem Buch, allgemeine Geschichten über die wohl bekannteste deutsche Literatur-Familie Mann und Informationen über die Buchautorin Kerstin Holzer machten die zahlreichen Gäste neugierig auf die Sommeridylle 1918 am Tegernsee. Da sich heuer ja der 150. Geburtstag des Nobelpreisträgers gejährt hat, er ist am 6. Juni 1875 in Lübeck geboren, durfte der Geburtstagskuchen im MGH natürlich abschließend nicht fehlen.
Die MGH-Busfahrt führte die Senioreninnen und Senioren diesen Monat nach Wessobrunn zu der herrlichen Klosteranlage. Neben der Pfarrkirche St. Johannes Baptist mit dem Gnadenbild „Mutter der schönen Liebe“ und dem spätromanischen Viernagelkruzifix beeindruckten im Fürstentrakt natürlich die Barock-und Rokoko-Fresken. Kirchenführerin Christiane Burger führte die interessierte Gruppe kurz in die Geschichte des Kloster ein, erzählte die Tassilo-Legende und natürlich vergas sie auch nicht das berühmte Wessobrunner Gebet vorzulesen, das im Garten auch auf einem großen Stein verewigt ist. Ihr Mann Franz überraschte abschließend alle mit einem kleinen Orgelkonzert. Vielen Dank beiden MGH-Mitgliedern für Ihr Engagement. Im Gauklerhof klang bei Kaffee und Kuchen ein gelungener Ausflug aus. Übrigens gab es auf dem Klostergelände ein Haus, das die selbe Adresse „Klosterhof 1“ wie das Mehrgenerationenhaus in Bad Wörishofen führt.
Trotz widriger Wetterverhältnisse mit reichlich Regen, ließen sich die Teilnehmenden an der MGH-Fahrt zum Schloßmuseum und zum Münterhaus nach Murnau die Stimmung nicht verderben. Doris Echterbroch stimmte mit einem interessanten Porträt-Vortrag von Gabriele Münter auf die Besichtigungen ein. Angelika Strobel-Port leitete den Ausflug und ihr gilt der besondere Dank von Koordinatorin Barbara Knoll. Auch wenn der Weg zum Münterhaus beschwerlich war, Schirm an Schirm wurde auch dieser bewältigt.
Münchner Luft, ja Münchner Jahrmarktluft schnupperten einige Bad Wörishofer bei einem MGH-Ausflug auf die Auer Dult bei traumhaften Frühlingswetter. Ob in der „Gasse der Küchenwunder“, dem Geschirrmarkt, den Keramikständen oder bei den zahlreichen Tandlern oder Antiquitätenhändlern fand so manches Kuriosum eine neue Besitzerin. Nachdem MGH-Koordinatorin Barbara Knoll viel Wissenswertes über die Geschichte der Auer Dult erzählt hatte, immerhin findet sie seit 1796 rund um die damalige Wallfahrtskirche Maria Hilf statt, lud sie die Gruppe abschließend zu einer Fahrt auf Bayerns ältestem Riesenrad - dem Russenrad -ein. Zwei Frauen wagten sich auch noch auf“s große Kettenkarussell. Den Nachmittag nutze die Gruppe zu einem kleinen Innenstadtbummel und einige schauten auf Rat von Barbara Knoll auch noch in der Peterskiche vorbei. Dort ist nämlich derzeit die überlebensgroße Petrusfigur, geschaffen 1492 von Erasmus Grasser, ohne der Tiara zu sehen. Sie wird dem Heiligen Petrus bei einem feierlichen Trauerritus immer dann abgenommen wenn ein Papst stirbt, wie auch jetzt Papst Franziskus.
Bertolt Brecht, eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht, war ein einflussreicher deutscher Dramatiker, Librettist und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Er hinterließ ein riesiges Werk: etwa 2.300 Gedichte, 48 vollständige und 50 weitere angefangene Theaterstücke und zahlreiche andere Texte. Sybille Dörner gelang es beim MGH-Brecht-Nachmittag im Festsaal des Dominikanerinnenklosters aus dieser Fülle ein kleine, doch aussagekräftige Auswahl zu treffen und den „Bürgerscheck Brecht“ den zahlreichen Gästen etwas näher zu bringen. Nicht zuletzt überzeugte sie mit Ihrer Altstimme bei Brecht Liedern. „Chapeau“ Sybille! Der Mann an Ihrer Seite war Pianist Markus Felser, der das Publikum am Klavier und Keyboard begeisterte.
Ein schöner Start in die Osterfeiertage
Bereits zum vierten Mal führte Gabriele Ritter eine Gruppe des Mehrgenerationenhauses durch die Frühjahrsausstellung des Bad Wörishofer Kunstvereins. Unterschiedlicher in Technik und Farbgebung könnten die eingereichten Kunstwerke und Skulpturen der über 50 Künstlerinnen und Künstler kaum sein, dennoch gelang es dem Verein einige in harmonischen Gruppen zu vereinen. Mit dem Spruch einer Künstlerin „Lass das Leben einfach mal machen. Vertraue ihm“ starteten wir in die Osterfeiertage.
Über 40 Gäste konnte Koordinatorin Barbara Knoll im MGH zum Fair-Trade-Frühstück begrüßen. Verschiedenste fair gehandelte Waren aus dem Eine-Weltladen konnten gekostet werden, dazu ein kleines Schwätzchen mit der Tischnachbarin links und rechts - so kann das Wochenende beginnen.
Viel Applaus bekamen Lehrerin Ursula Glanz und ihre Grundschulkinder im Festsaal des Dominikanerinnenklosters. Sie führten das Singspiel „Irmgard Seefried besucht Pfarrer Kneipp“ auf. Zahlreiche Engel sowie Hänsel und Gretel begleiteten die berühmte Sängerin nach Bad Wörishofen, wo sie geboren ist. Eine Geigenspielgruppe trug zudem zu einem gelungenen Nachmittagsstündchen bei. Die zahlreichen Gäste zeigten auch viel Verständnis, dass leider ohne Mikrofon gespielt werden musste, da die Anlage defekt war. Vielen Dank nochmals an alle Mitwirkenden und nicht zuletzt auch an MGH-Mitglied Thessy Glonner, die das Stück geschrieben hat.
Das Mehrgenerationenhaus hat das 1.Schafkopfturnier ausgerichtet und alle Tische waren belegt. Ludwig Schweinberger (rechts) aus Wiedergeltingen räumte mit 62 Guten den ersten Platz ab, gefolgt von Karl Bestler mit 52 Guten. Koordinatorin Barbara Knoll gratulierte den Gewinnern und versprach eine Wiederholung des Turniers im kommenden Jahr.
In einer Hauruck-Aktion halfen Mitglieder des Mehrgenerationenhauses dem Bund Naturschutz in Bad Wörishofen. Die Frauen befreiten Schilfstängel von Verschmutzungen und Spreißeln um den Wildbienen einen unfallfreien Einflug in ihre Appartements in den Insektenhotels rund um Bad Wörishofen zu ermöglichen.
Ein Frühlingsstart nach Maß! Bei strahlendem Sonnenschein starteten die MGHler zum Frühlingsanfang an den Ammersee nach dem Motto „Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr“.😀 Im Seerestaurant in St. Alban ließen sich alle mit Blick auf Kloster Andechs kulinarisch verwöhnen um dann noch etwas den See zu genießen. Ohne ein bisserl Kultur oder Kunst geht es bei MGH-Koordinatorin Barbara Knoll bei den Busausflügen nie und so stand noch eine Führung im schönen Marienmünster in Dießen auf dem Programm. Der nächste MGH-Ausflug geht dann im April auf die Auer Dult nach München.
Eine gelungene „Überraschungsfahrt ins Weiße!“ Bei strahlendem Sonnenschein fuhren 54 Teilnehmer mit Koordinatorin Barbara Knoll über Kempten und die A7 hinauf ins Tannheimer Tal. Ein Wintertag, wie er schöner nicht sein könnte!! In Tannheim holte das Alpenexpress-Bähnle die Gäste ab und es ging hinter zum Vilsalpsee. Der war natürlich noch zugefroren, doch viele nutzten die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Spaziergang. Danach war eine kulinarische Rast (der Kaiserschmarren war ausgezeichnet!) auf der Sonnenterrasse eines Ausflugslokals angesagt. Über Reuthe, Füssen vorbei am Forggensee ging es zurück. „Pfundig war’s, bin bei der nächsten Fahrt wieder dabei“, urteilte eine Teilnehmerin.
„Vielen Dank Georgina für das schöne Malwochenende im Mehrgenerationenhaus. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so ein Bild gestalten kann!“ Mit viel Lob verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen unisono bei der Kursleiterin, die Ihnen nicht nur verschiedenste Techniken näher gebracht hatte, sondern sie auch mitnahm zu einem spannenden Ausflug in die Farbenlehre. Und die Resultate können sich sehen lassen!
Halleluja - was für ein tolles Adventskonzert! Auf Einladung des Mehrgenerationenhauses stimmte die Schlingener Singgemeinschaft unter der Leitung von Franz Burger im Festsaal des Dominikanerinnenklosters sehr gefühlvoll und auf hohem Niveau auf das Weihnachtsfest ein. Eine Stunde für die Seele, vielen, vielen Dank!
Musikalisch ließen sich die über 80 Gäste des Adventnachmittags im Festsaal des Dominikanerinnen-Klosters einstimmen auf das Weihnachtsfest. Ausschließlich MGH-Mitglieder gestalteten die besinnliche Stunde. So spielte die MGH-Veehharfengruppe, Karl Auwärter zeigte sein Können an der Zitter und Thessy Glonner erzählte eine nette Weihnachts-Geschichte. Auch wissen die Gäste nun Dank eines Gedichtes, was der Unterschied zwischen Christkind und Weihnachtsmann ist und wer zu wem kommt. In den beengten Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses rückten die Kaffeefreunde dann einfach etwas mehr zusammen und ließen sich Plätzchen und Stollen schmecken. Der Dank gilt den vielen Helfern, die jeden 5-Sterne-Service selbst unter schwierigen Bedingungen toppen.
Schöner kann ein Theaterabend nicht sein! „Spatz und Engel“ im Landestheater Schwaben in Memmingen stand auf dem Programm des Mehrgenerationenhauses und alle waren begeistert. Das doppelbiographische Stück der Freundschaft zwischen der Offizierstochter Marlene Dietrich und der in ärmsten Verhältnissen aufgewachsenen Edith Piaf verknüpft mit deren unvergesslichen Chansons „La vie en rose“, „Non, je ne regrette rien“ oder „Sag mir, wo die Blumen sind“ war ein berührendes Theatererlebnis. Es wird noch lange nachklingen . Großartige Leistungen aller Mitwirkenden! Nicht zuletzt der Rahmen im kleinen Foyer-Theater des Hauses fand großen Anklang.
Der traditionelle Nikolauseinzug der Stadt Wörishofen, den jedes Jahr das Mehrgenerationenhaus organisiert, läutete den Weihnachtsmarkt in der Kurstadt ein. Bürgermeister Stefan Welzel dankte den vielen helfenden Händen, den Mitwirkenden, allen voran dem Nikolaus, den Sponsoren und nicht zuletzt auch den fleißigen Bäckern, die auch heuer wieder 500 Hefeklausen gefertigt hatten. Zusammen mit einem Apfel gab es diese für die zahlreichen Besucher. Der Dank geht zudem an die Jugendfeuerwehr, die mit Fackeln den Einzug flankierte und die feierliche, musikalische Umrahmung durch die städtische Irmgard Seefried Musikschule.
Kennen Sie Ihren Schutzengel? Oder haben Sie vielleicht in Ihrer Wohnung einen Dekoengel, den sie besonders lieben? In der diesjährigen Sonderausstellung zu Engeln im Haus der Kunst und Krippen in Bad Wörishofen konnten Mitglieder des Mehrgenerationenhauses sich ihren Lieblingsengel aussuchen. Und es blieb bestimmt nicht bei einen. Ob pausbäckige Puttenengel sowie neapolitanische Engel, Engel aus Pappmaschee oder aus Porzellan, kleine oder große - Engel in vielerlei Gestalten und aus vielen Ländern konnten bestaunt werden. Sammler Bartholomäus Ernst betonte in seiner Einführung, dass Engel im christlichen Glauben nicht wegzudenken seien. Mich persönlich überraschten die farbenprächtigen Engel aus Peru mit ihren langen Hälsen ganz besonders. Alle Engel sind natürlich eingebettet in einmalige Krippenlandschaften.
Das MGH-Team wünscht allen eine gesegnete Adventszeit!
„Jugend hier zu haben“ hieß es bei der Ausstellung „Jugendstil Made in Munich“ in der Kunsthalle in München. Und das ließen sich natürlich 57 MGHler nicht zweimal sagen. Ob Besteck oder Porzellan, Bronzestatuen, Schmuck oder Möbel sowie Gemälde und Plakate die Ausstellung beleuchtete die Rolle Münchens als Wiege des Jugendstils vortrefflich. Abschließend ließen wir den Ausflug in unserem Lieblings-Café in Wessling am See ausklingen.
Der Busausflug im Monat Oktober führte uns ins Buchheim-Museum an den Starnberger See. Wir besuchten die Sonderausstellung „Karl Valentin und die Musik“, aber auch die die Rahmen und Bilderschau „Wiederentdeckt & Wiedervereint“ von Ernst Ludwig Kirchner beeindruckte die kunstinteressierten Seniorinnen und Senioren sehr. In den Wohnräumen von Lothar-Günther Buchheim zeigte sich seine enorme Sammelleidenschaft. Nicht zuletzt ist die Lage des Museums direkt am See einzigartig und das besonders an einen so goldenen Herbsttag. In der so genannten „blauen Stunde“ kurz nach Sonnenuntergang,die Kirchner so geliebt und oft gemalt hat, ging es dann wieder Richtung Heimat.
Ein Lehmbauprojekt stand heuer neu im Ferienprogramm der Stadt Bad Wörishofen. Arbeitserzieher und Lehmbauer Christoph Geyer leitete den „Naturmauerbau“ im Ostpark, den das Mehrgenerationenhaus finanzierte. Hielten sich die Buben und Mädchen anfangs beim Lehmmantschen noch zurück, legten sie ihre Scheu vor dem Dreck schnell ab und fröhlich zogen sie dann unter Anleitung die Mauern hoch. Das Lehmbauprojekt war heuer die dritte Kinder-Aktion, die das MGH in den Ferien unterstützte.
Dank auch an den Fotografen Helmut Bader.
Medienprofis auf die Finger schauen konnten Kinder der Ferienfreizeit Bad Wörishofen im Mediencenter der Augsburger Allgemeinen. Diese Fahrt hatte das Mehrgenerationenhaus angeboten und die Mädchen und Buben konnten sehen wie die Mindelheimer Zeitung entsteht und gedruckt wird. Die große Druckmaschine, die so schwer wie 54 Elefanten ist, beeindruckte alle sehr. Vielen Dank an den MGH-Paten Hans Kania, der die Fahrt gesponsert hat.
Fliegenlarven, Muscheln, Schnecken - ein Bach bietet unzähligen Kleinlebewesen ein Zuhause. Diese genauer unter die Lupe zu nehmen und zu bestimmen ermöglichte das Mehrgenerationenhaus in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz Bad Wörishofen Hortkindern der Villa Kunterbunt. Die Buben und Mädchen konnten sich als Naturdetektive betätigen und dabei auch viel über Naturschutz lernen.
Alexander Siebierski vom Bund Naturschutz schaute sich zusammen mit den Kindern zuerst den Wörthbach südlich von Bad Wörishofen genauer an. Es gab ganz unterschiedliche Stellen - mal rauschte das Wasser ganz schnell, in seichteren Bereichen eher langsamer. Es lagen große Steine oder gar ein ganzer Baumstamm im Bach und auch die Uferbereiche wurden inspiziert bevor mit Keschern und Sieben Kleintiere aus dem Wasser gefischt wurden. Die Buben und Mädchen machten sich vorsichtig mit Pinzetten ans Werk diese in Schälchen zu sortieren um sie dann unterm Mikroskop genauer zu betrachten. Larven der Eintagsfliege konnten so zum Beispiel an ihren drei Schwanzanhängen identifiziert werden, ein Egel fand sich unter einem Stein und auch eine kleine Muschel gefunden werden. „Das Tollste war, die kleinen Tierchen unter dem Mikrofon zu betrachten. Eines hatte sogar ganz feine Härchen und Schuppen,“ bilanzierte ein Bub, der natürlich das Mikroskop meinte, begeistert. Ja, auch einen Schmetterlingsflügel oder eine Libelle so stark vergrößert zu sehen, beeindruckte die Kinder und ihre Erzieherinnen sehr. Abschließend wurden alle Tierchen natürlich wieder in den Bach zurückgebracht. „Schön zu sehen, wie es Kindern Spaß macht, sich als Naturdetektive zu betätigen. Vielen Dank an Alexander Siebierski, der sich immer wieder die Zeit nimmt um den Kindern die Wunder der Natur näher zu bringen. Danke auch an Robert Holzmann und Zisis Piatsios vom Kreisjugendring, die das „Naturlabor“ auf der Wiese Lutzenberger auf- und abgebaut haben,“ freute sich Barbara Knoll, die Koordinatorin des MGH, über die gelungene Aktion und über die helfenden Netzwerkpartner.
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Mehrgenerationenhaus
Fidel-Kreuzer-Str. 4
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Tel: 08247-99 23 999
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